Konzeption einer Webseite

Ein Onlineprojekt ist schwer mit einem anderen zu vergleichen. Webseiten und Onlineshops sind individuell -  und das meist nicht nur in grafischen Details. Ein Blick "unter die Motorhaube" erklärt, warum Webseitenkunden nicht "aus der Schublade" bedient werden sollten. Die Individualität der Anforderungen erfordert in der Regel immer eine neue oder zumindest in Facetten geänderte Vorgehensweise bei der Konzeption einer Webseite. Umso wichtiger ist es, die richtigen Schritte zu kennen, damit das Projekt von Anfang an in die gewünschte Richtung läuft.

Anhand schon weniger Punkte, die man zu Beginn eines Onlineprojekts beachten sollte, kann ein gut durchdachtes und erfolgreiches Konzept für eine Webseite oder einen Onlineshop entstehen. Im Folgenden stellen wir unseren Fahrplan vor, wenn es darum geht, gemeinsam mit Kunden strukturierte und zielführende Konzeptionen zu erarbeiten.

Ein entscheidender Aspekt bei Einstieg in die Konzeption ist die Frage, für wen das Angebot erstellt werden soll. Dabei geht es nicht um den Auftraggeber, sondern um die Menschen, die von der Webseite angesprochen werden sollen: die Besucher bzw. Nutzer. Denn schließlich steht und fällt das Angebot mit der Zufriedenheit der Leute, die darauf zugreifen.

 

Wie die Dienstleistung, Produkte oder Informationen für die Zielgruppe präsentiert werden sollen, skizieren wir in einem Fahrplan. Dieser beinhaltet die Aufbereitung der wesentlichen Hauptthemen sowie eine erste Struktur innerhalb der Seite, mit möglichen Verzweigungen und Schnittmengen der einzelnen Bereiche.

Einer der wichtigsten Punkte bei der Konzeption einer Webseite ist das Festlegen der Navigationsstruktur. Die Hauptnavigationspunkte müssen festgelegt und die unteren Ebenen ausgearbeitet werden. Dadurch entsteht bereits eine erste Idee von der Webseite, was für das Erstellen von Wireframes dienlich ist.

Schon während des Festlegens der Navigation entstehen kleine Skizzen (Scribble), die den ungefähren Aufbau zeigen und auch schon eine Ahnung davon geben, wie der Weg des Users auf der Webseite bis zur Conversion aussehen kann. Anhand der Aufzeichnungen werden sogenannte Wireframes erstellt. Diese vermitteln dem Auftraggeber bereits ein grobes Bild von seiner Webseite oder seinem Onlineshop.

Sind die o. g. Grundlagen für das Layout geschaffen, geht es für den Webdesigner ans Eingemachte. Möglichen Vorgaben des Auftraggebers in punkto Farben und Formen (CI), sowie den Wünschen entsprechend, erstellt er nun ein maßgeschneidertes Design, das alle Ausarbeitungen berücksichtigt.