Haben Sie sich in letzter Zeit über seltsame E-Mails gewundert, die Sie als Antwort auf angebliche Anfragen von Ihrer eigenen Webseite erhalten? Oder, schlimmer noch, haben Sie gehört, dass Ihr Firmenname als Absender für Spam-Nachrichten auftaucht?
Ihr Kontaktformular versendet Spam?
Lesezeit: 2 Minuten

So schützen Sie sich vor „Form Hijacking“!
Wenn ja, sind Sie höchstwahrscheinlich Opfer einer weitverbreiteten Angriffsmethode namens Contact Form Spam oder Form Hijacking.
Keine Sorge, Sie sind nicht allein, aktuell rollt eine Welle dieser Angriffe über zahlreiche Unternehmenswebseiten. In diesem Artikel erklären wir, was genau passiert und wie Sie sich wirksam schützen können.
Was ist Form Hijacking? Der Trick der Spammer
Stellen Sie sich vor, Spammer heuern einen Postboten an, der einen guten Ruf genießt, um ihre Werbeflyer zu verteilen. Genau das passiert digital mit Ihrem Unternehmen.
- Der Angriff: Automatisierte Programme (Bots) durchsuchen das Web nach ungesicherten Kontaktformularen.
- Der Missbrauch: Der Bot füllt Ihr Formular aus. In das E-Mail-Feld trägt er die Adresse des eigentlichen Opfers ein, in das Nachrichtenfeld den Spam-Text.
- Die Zustellung: Ihr Webserver tut, was er soll. Er versendet eine automatische Eingangsbestätigung an die hinterlegte Adresse. Diese E-Mail kommt von Ihrem vertrauenswürdigen Server, enthält aber den Spam des Angreifers.
Dieses Vorgehen wird in der Fachsprache auch als E-Mail-Header-Injection bezeichnet. Das Ergebnis sind massenweise Spam-Nachrichten, die erfolgreich zugestellt werden, weil sie von einem seriösen Absender - Ihrem Unternehmen - stammen.
Warum Form Hijacking mehr als nur lästig ist
Der Missbrauch Ihres Formulars ist kein Kavaliersdelikt. Er verursacht handfeste geschäftliche Probleme:
- Massiver Reputationsschaden: Ihr Markenname wird direkt mit Spam und unseriösen Inhalten in Verbindung gebracht.
- Gefahr für den E-Mail-Versand (Blacklisting): Wenn Ihr Server massenhaft Spam versendet, landet er auf schwarzen Listen. Plötzlich kommen Ihre Angebote, Rechnungen und wichtigen Kunden-E-Mails nicht mehr an. Der Geschäftsbetrieb ist gefährdet!
- Rechtliche Grauzone: Sie verarbeiten ohne Rechtsgrundlage die E-Mail-Adressen von Dritten, was zu datenschutzrechtlichen Abmahnungen führen kann.
- Verlust echter Kundenanfragen, denn im Spam-Chaos gehen legitime Anfragen potenzieller Kunden unter.
Wie Sie jetzt Ihr Unternehmen mit Sofortmaßnahmen absichern
Glücklicherweise kann man sich gegen diese Bot-Angriffe sehr gut verteidigen. Als Simple Web-Solutions GmbH empfehlen wir unseren Kunden eine Kombination aus folgenden bewährten Methoden:
- Implementierung eines modernen CAPTCHA: Dienste wie Google reCAPTCHA v3 oder hCaptcha sind die effektivste Waffe. Sie erkennen Bots am Verhalten, ohne echte Nutzer mit lästigen Rätseln zu stören.
- Einsatz eines „Honeypot“ (Honigtopf): Dabei wird ein für Menschen unsichtbares Feld im Formular platziert. Bots füllen es aus und entlarven sich damit selbst. Die Anfrage wird sofort blockiert.
- Zeitbasierte Analyse: Kein Mensch füllt ein Formular in unter zwei Sekunden aus. Tut es ein Bot doch, wird die Anfrage serverseitig abgelehnt.
Handeln Sie jetzt, bevor der Schaden größer wird!
Die Absicherung Ihres Kontaktformulars ist kein „Nice-to-have“, sondern eine essenzielle Maßnahme zum Schutz Ihrer Reputation und Ihrer Geschäftsprozesse.
Haben Sie den Verdacht, betroffen zu sein? Kontaktieren Sie uns noch heute. Wir analysieren Ihre Situation schnell und unkompliziert. So machen wir Ihre Webseite wieder sicher.
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